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aus dem wohnzimmer in die weite welt
p for pepsine zeigt mit seinem debut-album „plans to leave for good“ eindrücklich, weshalb er zu den meist begabten schweizer songschreibern gehört: die nonchalance seiner songs ist hierzulande unübertroffen, die zerbrechlich, verletzliche stimme einzigartig und sein gitarrenspiel angenehm unverkennbar.
neuerdings reichert pepsine seine songs mit einer prise elektronik an. auch hier bekennt er sich zu seinem grundsatz: weniger ist mehr. selten schafft es ein künstler, neue einflüsse auf unaufdringliche weise ins songgefüge zu integrieren. pepsine meistert auch diese herausforderung mit bravour.
das vorliegende album wurde in eigenregie zuhause im wohnzimmer produziert. die wärme und die intimität des raumes ist den songs anzumerken. im grandiosen „the map of the world“ untermalt er ungeniert wunderbare melodiebögen mit lofi-beats, beim hit „i’m a capricorn, i’m a fallen twin“ kombiniert er die komplexe songstruktur mit betörender melancholie. die intensität des albums ist atemberaubend, oftmals scheint es, als ob man sich als zuhörer alleine mit pepsine im wohnzimmer befinden würde („frozen fragments“, „magnoliastar“, „this is for tonight“). und auch der abschliessende kalte sturm im song „hibernation“ vermag den eindruck nicht zu vertreiben, dass p for pepsine mit „plans to leave for good“ ein ganz grosser wurf gelungen ist.


 


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